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Trichinen

Die Öffentlichkeitsarbeit kommt in der Kreisgruppe und in den Hegegemeinschaften nicht zu kurz. Es werden immer wieder Veranstaltungen wie Hubertusmessen, Jäger- und Treiberbälle abgehalten.
In den letzten Jahren wurden Baumpflanzaktionen durchgeführt, Nisthilfen für Hohltauben, Schleiereulen und Fledermäusen gebaut und angebracht.
In einigen Hegegemeinschaften werden Informationsveranstaltungen an Schulen durchgeführt, welche von den Lehrkräften gerne angenommen werden.

Mit Jägern den Wald erkundet

Ein voller Erfolg war trotz schlechten Wetters der Familienwandertag des Fördervereins der Kindertagesstätte und der Grundschule Rattiszell Beteilig waren die Kinder mit ihren Eltern des Kindergartens und  der Grundschule sowie die Elternbeiräte der beiden Einrichtungen. Treffpunkt war das Anwesen der Familie Foirl in Machthofen wo der Vorsitzende des Fördervereins einen Programmablauf gab.

Mit den Anwesenden Jagdpächtern Gerhard Zollner und Josef Fischer, sowie den Jägern Georg Obermeier, Oswald Gotthard und Ludwig Zollner und deren Hunden ging es über den Hochmoosweg  durch die Flur und den Wald. Hier wurde alles Wissenswerte über die Wiesen, Wälder, Jagd und die Tierwelt erklärt.
Interessant wurde es für die Kinder als sie bei einer Jägerkanzel ankamen, sogleich wollten alle Kinder diese besichtigen.
Zurück am Ausgangspunkt erklärten die Jäger noch anhand von Präparaten die heimischen Tiere wie Dachs, Fuchs und verschiedene Vogelarten. Nach der langen Wanderung hatten alle Teilnehmenden großen Hunger und Durst bekommen,  dieser wurde mit den Köstlichkeiten die der Förderverein vorbereitet hatte gestillt. 

Die Schulstube ins Freie verlegt
Heimische Baum- und Tierarten auf dem Bogenberg kennen gelernt.

Einen Schultag ganz besonderer Art durften die Kinder der beiden dritten Klassen der Grundschule Bogen erleben. Die Mitglieder des Bayerischen Jagdverbandes, Kreisgruppe Bogen, organisierten einen Informations- und Erlebnisparcours, auf dem die Schülerinnen und Schüler die heimischen Baum- und Tierarten kennen lernen konnten.

Zusammen mit ihren Lehrkräften Kathrin Weidinger, Isabella Kopp und Winfried Rackl machten sich die Klassen auf den Weg auf den Bogenberg. Begleitet wurden sie von Anton Pacher und Dieter Daubenmerkl, die nicht nur in ihrem Jägeroutfit antraten, sondern auch noch ihre Jagdhunde dabei hatten. Die beiden Hunde genossen sichtlich die zahlreichen Streicheleinheiten der Kinder.

Auf dem Weg zur Turnwiese auf dem Bogenberg wurde unterwegs mittels Baumscheiben das Alter der Bäume bestimmt. Durch Blätter und Nadeln kann man Baumarten bestimmen, war eine weitere Erkenntnis. Im Bereich der Turnwiese hatten BJV- Chef Josef Niemeier und Josef Marchl zahlreiche Felltier- und Vogelpräparate an den Bäumen angebracht. Nachdem zunächst Marder schon gelegentlich als Eichkätzchen bezeichnet wurden, konnte durch fachliche Informationen die Bestimmungssicherheit bei den Kindern deutlich gesteigert werden.

Eine besondere Überraschung für die Kinder war der Verpflegungsstand auf der Turnwiese. Vier Bierzeltgarnituren hatten die Jäger aufgestellt, wo genüsslich die Wienerwürstchen und der heiße „Jäger"-Tee eingenommen wurden. Der Tee brachte bei dem ungemütlichen Wetter die nötigen Wärmeeinheiten zurück. Geduldig verteilten Adolf Hecht und seine Helferin Olga Speis und Trank und beide erfüllten auch die Wünsche auf Nachschlag. Das Zeichen zum Rückmarsch schließlich setzten unüberhörbar Anton Pacher und Dieter Daubenmerkl mit ihren Jagdhörnern.

An einem Winterfütterungsstand wurden die Notwendigkeit und die Bestandteile der Fütterung erläutert. Am Ende des Rundganges konnten die Kinder nochmals an einem Stand ihre gewonnenen Kenntnisse überprüfen. Besonders beeindruckt waren die Kleinen bei einer demonstrativen Vorführung, welche Leistungen die Jagdhunde vollbrachten und wie bedingungslos sie den Kommandos der Herrchen folgten. Als Geschenk überreichte Josef Niemeier zum Schluss noch jeweils einen Meisennistkasten an die beiden Klassen.

Da viele Kinder keinen direkten Bezug mehr zur Natur haben, wollte man mit dieser Maßnahme gegensteuern, meinte Josef Niemeier in seinen Schlussworten. Ferner liege es ihm am Herzen, die wesentliche Rolle der Jäger als Heger und Pfleger zu vermitteln. Der Jäger greife nur ein, wenn das natürliche Gleichgewicht nicht mehr gegeben sei. Winfried Rackl bedankte sich seinerseits für die großzügige Verpflegung
und das umfangreiche Angebot am außerschulischen Lernort durch die BJV-Kreisgruppe

Groß war zur Halbzeit der Andrang nach heißen Würstchen und heißem Tee.

Gebannt folgten Kinder und Lehrer den Ausführungen von Anton
Pacher, daneben Josef Niemeier und Dieter Daubenmerkl

Ein Tag in der Natur

Den Lebensraum Wald und Hecke wollten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4a der Grundschule St. Peter Straubing zusammen mit ihrer Partnerklasse 3a in Maibrunn entdecken und erforschen. Deshalb quartierten sie sich in der dortigen Jugendherberge ein.
Für ihr Projekt Lebensraum Wald erhielten sie fachkundige Hilfe von den beiden Jägern Hans Wieser und Anton Pacher, die die Kinder mit Ihren Jagdhörnern  und einem  "Halali" begrüßten.
Bei der anschließenden mehrstündigen Wanderung erfuhren die Schüler alles über heimische Laub- und Nadelbäume, Sträucher und Stauden, deren Früchte und Samen, aber auch alles über die großen Gefahren durch den Borkenkäfer, dessen vernichtende Auswirkungen und unzählige, gefräßige Larven überall zu sehen waren.
Rätselhafte Tierspuren galt es ebenso zu entschlüsseln wie Vogelstimmen zu erraten. Gebannt folgten die Schüler auch den Informationen zur Wildfütterung. Staunen erregte ein Waschbärpräparat, denn keines der Kinder wusste, dass sich dieses Tier immer mehr in unseren Wäldern ausbreitet. Wenig bekannt waren den Kindern auch Dachs und Iltis, in deren Lebensraum, Nahrung und Gewohnheiten sie ebenso Einblick erhielten wie in den von Fuchs und Wildschwein.
Ehe man sich versah und sehr zum Bedauern der Kinder drängten die beiden Lehrerinnen T. Kronfeldner und J. Weiser zur Rückkehr in die Jugendherberge.
Mit einem großen Dankeschön verabschiedeten sich die beiden Klassen von den Jägern, deren Jagdhunde zu guter Letzt noch eine demonstrierte Nachsuche durchführten. Zwei Vogelhäuschen, die die Kinder als Präsent erhielten, werden noch lange an diesen schönen und hochinteressanten Tag erinnern.